Ida P. Rolf Methode
Die Ida. P. Rolf Methode besteht aus 10 Behandlungen, die sich über 5-10 Monate strecken.
Bei der Ida. P. Rolf Methode wird eine sanfte Form der Bindegewebsmassage angewendet (Rosenberg Technik). Sie ist auf 10 Sessionen aufgebaut.
Ziel der 10 Behandlungen ist, den Körper ins Lot zu bringen und ihm Bewegungsfreiheit zu geben. Der Körper wird nach dem Gesetz der Schwerkraft aufgerichtet, so dass die verschiedenen Körperteile (Kopf, Nacken, Schultern, Brust, Hüften, Beine und Füße) sich lotrecht in einer Linie befinden.
Der Klient/die Klientin erhält eine bessere Körperhaltung, eine bessere Atmung, mehr Energie, grazilere Bewegungen und ein besseres Selbstgefühl.
Die Ida P. Rolf Methode ist eine effektive Behandlung bei Rückenproblemen, Nacken- und Schulterschmerzen und Beckenringlockerung.
Ida P. Rolf Methode - 10 Teilziele
Jede der 10 Behandlungen hat ein Teilziel:
- Freie Atmung. Hier wird mit den Muskeln des Brustkastens, den Rippen und dem Diaphragma des Zwerchfells gearbeitet. Die Schultern werden vom Brustkasten gelöst, so dass sich dieser frei unter den Schultern bewegen kann - oder so, dass sich die Schultern frei bewegen können ohne die Atmung zu beeinflussen. Durch eine verbesserte Atmung kann sich der Klient/die Klientin besser darauf vorbereiten, während der folgenden Sitzungen andere Teile des Körpers zu entspannen.
- Die Füße zu einem guten, gewichttragenden Fundament für den Körper machen. Es wird am vorderen Wadenbein und an den Füßen gearbeitet, um Spannungen zwischen den Knochen der Füße zu lösen und die innere und äußere Wölbung der Fußsohle ins Gleichgewicht zu bringen, die kurzen Muskeln der Füße und die langen Muskeln des Unterbeines bis zu den Knochen der Füße zu entspannen.
- Arbeit am ganzen Körper ausgehend von den Seiten. Die überspannten Stellen werden gelöst, egal, ob sie sich auf der Vorder- oder der Hinterseite des Körpers befinden. Wenn z.B. die Rückenmuskulatur überspannt ist und dadurch zuviel Hohlkreuz in der Lende entsteht, wird der Therapeut/die Therapeutin sich damit befassen, die Überspannung im Rücken zu lösen. Ist der Rücken „flach", ist die Ursache oftmals in einer Verspannung auf der Vorderseite des Rückens zu finden, und der Therapeut/die Therapeutin wird sich auf die Vorderseite des Körpers konzentrieren. Speziell wird die Aufmerksamkeit auf das Hüftgelenk und die 12. Rippe gerichtet, da diese von großer Bedeutung für die Funktion des Diaphragmas ist.
- Die Hüften ins Gleichgewicht bringen. Es wird an der Innenseite der Beine gearbeitet, um die Hüften von unten und von innen zu „befreien".
- Die Vorderseite des Körpers verlängern - vom Solar Plexus bis hin zu den Knien. Nachdem erst mit den Magenmuskeln gearbeitet wird, wird damit abgeschlossen, direkt an dem tiefliegenden Psoasmuskel zu arbeiten. Der Psoasmuskel enthält ein Plexus des autonomen Nervensystems. Deshalb berufen sich die Japaner oft auf den Psoasmuskel als das „Hara-Zentrum". Der Therapeut/die Therapeutin arbeitet an der Vorderseite des Körpers daran, dass die Hüften sich frei bewegen können und ausbalanciert sind.
- Die ganze Rückseite des Körpers von Kopf bis Fuß verlängern. Spannung/Entspannung ins Gleichgewicht zu bringen und die Hüften posterior zu befreien.
- Den Kopf auf dem Nacken ins Gleichgewicht bringen. Die Bewegungen des Kopfes frei ausrichten , indem mit den Nackenmuskeln - sowohl den großen als auch den kleinen - gearbeitet wird. Die Kaumuskeln frei ausrichten und den Kiefer korrigieren.
- Die obersten Glieder freisetzen: Die Schultern, Arme, Ellenbogen, Handgelenke und Hände integrieren. Die Zusammenarbeit aller Muskeln in diesem weiten Bereich fördern.
- Die unteren Glieder integrieren: Die Funktion in diesem weiten Bereich, - Füße, Beine und Hüften - verbessern.
